Vorwort |
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Jeder
Mensch hat einen Vater und eine Mutter, diese wiederum zwei Eltern
vier Großeltern also. Und mit jeder weiteren Generation verdoppeln
sich die Vorfahren 2040 Ahnen hat jeder Mensch im Laufe von 10
Generationen, in rund 300 Jahren. Das Blut dieser, und aller Ahnen vorher
fließt in unseren Adern, verleiht uns Leben und Gestalt, Seele und
Geist. |
die bis zu den Urgroßeltern reichte. Später musste sich jeder
zwangsläufig mit seinen Vorfahren beschäftigen, weil zu NS-Zeiten
ein arischer Nachweis gefordert wurde. Damals wuchs meine
Ahnenkartei, wenn auch mit Lücken behaftet, doch bis zu sieben Generationen
an. Der Krieg unterbrach meine familienkundlichen Arbeiten. 1945 heiratete
ich, aus dieser Ehe gingen 5 Kinder hervor. Familie, wirtschaftlicher
Aufbau und so manches Ehrenamt forderten den ganzen Menschen und ließen
meiner Liebhaberei, der Familienforschung keinen Raum. Mir blieb nur,
alle Unterlagen wie Fotos, Briefe, Urkunden usw. zu sammeln und zur späteren
Bearbeitung aufzubewahren. Aichach,
im Oktober 1982 Paulus Glaswinkler sen. |
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| Diese Sätze stehen einer Arbeit voran, die meinen drei Geschwistern und mir, unser Vater an Weihnachten 1982 zum Geschenk machte. Eine Arbeit die Zusammenfassung seiner bisherigen Forschung ist, aber auch Grundlage und gleichzeitig Anstoß zur Weiterarbeit sein möchte. Fragmente ohne wissenschaftlichen Anspruch, viele Annahmen, Fehler und noch mehr Träume hinsichtlich der historischen Bedeutsamkeit unserer Familie. Und trotzdem ist diese Chronik ein großes und wahres Geschenk, weil sie vor dem Vergessensein bewahrt, erinnert an die vielen Leben vor uns, denen wir unser eigenes verdanken und unserer individuellen Wichtigkeit den rechten Rahmen verleiht. Obwohl im Oktober 1982 mein Vater die besten Vorsätze hatte, die Forschung weiter zu betreiben und die Arbeit fortlaufend zu ergänzen, kam es dazu nicht mehr. Reisen und ferne Länder, eine weitere Leidenschaft von |
ihm wog schwerer und so folgten bis zu seinem Tod im August 1990 keine weiteren Ergebnisse und Ergänzungen in Sachen Familie Glaswinkler. Wenn ich selbst auch keine besondere Vorliebe zu direkten Nachforschungen in verstaubten Archiven an Hand von Büchern und Matrikeln habe, so will ich mich trotzdem dem Auftrag nicht entziehen und moderne Möglichkeiten der Informationsbeschaffung nutzen. Aus diesem Grund habe ich das Weihnachtsgeschenk meines Vaters digital aufbereitet und stelle die Chronik der Familie Glaswinkler ins Netz. Offensichtliche Fehler habe ich richtig gestellt und neuere Erkenntnisse einfließen lassen, im weit überwiegenden Maß bleibt es aber die Arbeit meines Vaters. Kaisheim, im August 2001 Paulus Glaswinkler jun. |
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